Mit dem Smartphone im Westpark

Schönen Sonntag auch,

ich habe ja neulich noch berichtet, dass ich auf Veranstaltungen nicht gerne fotografiere und zu dem Zeitpunkt überlegte ich mir eine neue Kamera zu kaufen, die klein ist und in die Tasche passt. So fällt man beim Fotografieren ja nicht immer so auf und muss zudem nicht seine schwere Ausrüstung schleppen.
Da ich mir sowieso ein neues Handy kaufen wollte und nur gutes über die Kamera des Samsung Galaxy S9+ gehört habe, dachte ich mir, dass das vielleicht eine gute Alternative ist.
Nachdem ich nun also etwas Geld gespart hatte, kaufte ich mir das Teilchen im Kortumhaus und enterte zu Testzwecken mal direkt den Westpark. Wo auch sonst, denn so habe ich Referenzwerte, da ich im Westpark ja quasi zu Hause bin. 🙂

Ich kann direkt vorwegnehmen, dass ich mir etwas dämlich vorkam, denn ich bin es nicht gewohnt über das Display zu fotografieren. Ich wollte immer durch den Sucher gucken, aber ein Handy hat natürlich keinen. Und irgendwie war das Handling ungewohnt, das Handy war so klein und ich hatte ständig Angst, dass es mir aus der Hand fällt. Ich muss dafür noch eine Hülle kaufen, vielleicht ist es dann etwas griffiger.

Von der Qualität sind die Bilder ganz ok. Natürlich kann man sie mit meiner Canon 5D MK III nicht vergleichen, da fehlt es einfach an Brillanz und sowieso. Für den Schnappschuss auf einer Veranstaltung oder wenn ich auch mal mehr Bilder machen möchte, die vielleicht nicht soo wichtig sind, dann ist das Galaxy S9+ aber durchaus gut zu gebrauchen.
Die Zoom-Funktion bis zum Anschlag auszureizen ist keinesfalls zu empfehlen, denn das pixelt ohne Ende und wird einfach grausam unscharf.
Den Panorama-Modus finde ich ganz cool, da muss man in Photoshop nichtmal die Einzelbilder zusammenfügen. Allerdings beschneidet das Handy das Bild ziemlich heftig an den Enden, so dass die Panoramen recht schmal werden.

Guckt doch selbst mal… die Bilder sind absolut unbearbeitet, selbst Tonwerte nicht angepasst:

Besonders toll fand ich aber die wilden Erdbeeren, die überall im Westpark den Boden bedecken. Das ist mir bisher nie aufgefallen. Irgendwie finde ich es schön, dass die Erdbeeren auf den Ruinen des Bochumer Vereins wachsen… endlich wieder Leben inne Bude! 😀

Aber dieser Fotoausflug hatte auch wieder was typisches: Immer wenn ich mit der Kamera losgehe, um zu fotografieren scheint die Sonne, kaum stehe ich draußen vor der Tür, ist die Sonne weg. Das Wetter ist beim Fotografieren dann ganz mau und kaum bin ich wieder zu Hause scheint die Sonne.
Was soll das? 😀

Habt noch einen tollen Sonntag,

Grüße,
Rebecca

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Rennpferde der Stadt

Hallo Taubenfreunde,

böse Zungen bezeichnen sie als „Ratten der Lüfte“, aber sie sind aus Bochum und dem ganzen Ruhrpott nicht wegzudenken! Es geht um unsere gefiederten Freunde, die Tauben. 😀

Schon als kleines Kind habe ich mich gewundert, dass viele Tauben verkrüppelte Füßchen haben und humpelnd über den Bahnhofsvorplatz ihren Weg suchten. Der Mensch macht es ihnen wirklich nicht leicht eine friedliche Co-Existenz in der Stadt zu führen. Dabei war es der Mensch, der die Tauben zu sich in die Häuser eingeladen hat. Die Ur-Taube hat früher nur in Felsen gebrütet, aber auch im Taubenschlag ließen sie sich dann nieder und dienten den Menschen auch als Nahrung.
Aber nicht nur das, denn jeder kennt den Taubenschlag auf dem Dachboden oder im Garten, was im Ruhrpott ja eine große Tradition besaß. Viele Taubenzüchter waren stolz auf ihre „Rennpferde“, die an Wettbewerben oder Ausstellungen teilnahmen. Oder auch in ganz alter Zeit, als Tauben Briefe oder Nachrichten verteilt haben.
Besonders toll finde ich, dass Tauben auch die ersten Drohnenfotos gemacht haben, da kann man sich mal ne Scheibe von abschneiden! [LINK] 😉

Also ich finde, die Tauben sind ganz töfte Burschen und Bochumer genau wie Du und ich! 😀

Mehr Infos: www.stadttauben-bochum.de

Viele Grüße,
Rebecca

UPDATE vom 31.05.2018:
Diese kleinen Flattermänner lassen mich nicht mehr los. Die Bilder hier in diesem Beitrag zeigen ja mehr die „schöne“ Seite, aber die Stadttauben, die jeden Tag ums Überleben kämpfen, erleiden wirklich sehr viel.
Ludmilla ist jetzt meine kleine Patentochter! 🕊😍 Man fand sie am Bahnhof mit total kaputten Füßchen. Sie hatte solche Schmerzen, dass sie nicht mehr laufen konnte und nur noch auf dem Bauch lag.
Jetzt lebt sie in Bochum in einer Voliere und kann sich erstmal von den Strapazen auf der Straße erholen. Danke an Stadttauben Bochum e.V.! 😍

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Fotografieren auf Veranstaltungen

Hey ihr,

wie dem Leser meines Blogs vielleicht schon aufgefallen ist, fotografiere ich kaum bzw. gar nicht auf Veranstaltungen, die hier in Bochum und Umgebung stattfinden. Keine Maischützen, kein Bochum Total, kein Kemnade in Flammen. Obwohl ich jahrelang auf Konzerten fotografiert habe und dieses Metier ziemlich gut kenne, habe ich irgendwie kein Interesse diese Veranstaltungen auf meinem Blog zu bebildern.
Das heißt nicht, dass ich zu solchen Veranstaltungen nicht gehe – im Gegenteil, ich mag diese nämlich sehr gern. Ich finde aber, dass man manchmal die Kamera auch einfach zu Hause lassen muss, um eine Situation zu genießen. Es ist einfach was anderes, wenn ich meine große Kamera mitnehme und quasi den ganzen Abend durch den Sucher gucke – oder ob ich mit einem Bierchen inner Hand von Stand zu Stand schlender und man hier und mal dort eine Band anschaut. Ich persönlich schalte beim Fotografieren in einen anderen „Modus“ und wenn Freunde dabei sind, die nicht fotografieren, dann nervt es auch irgendwie, wenn ich mich an Gesprächen nicht beteilige, weil ich im Kopf ganz woanders bin.

Aber es hat auch noch einen anderen Grund: Ich mag es überhaupt nicht im Mittelpunkt zu stehen!

Wenn ich mit meiner großen Kamera auf der Veranstaltung fotografiere, werde ich oft angeguckt oder angesprochen. Viele denken dann, dass ich „offizielle Fotos“ mache und das ist mir irgendwie unangenehm. Ich wünschte mir für sowas eine Tarnkappe, damit ich nicht auffalle! 🙂
Vielleicht sollte ich mir für solche Veranstaltungen mal eine kleine Kamera zulegen, die nicht sonderlich auffällig ist, aber trotzdem gute Fotos macht.
Aber dann komme ich zum dritten Punkt… ich mag es irgendwie nicht Menschen zu fotografieren. Natürlich ist der Bochumer mit seinem Lebensraum verbunden und wenn ich Bochum fotografiere, gehört der Bochumer mit dazu. Aber wenn sich Menschenmassen durch die engen Gänge bei Bochum Total drängeln, da halte ich Abstand und stehe lieber mit Bier und Brezel da, wo nicht so viel Gedränge ist. Sicherlich kann man Menschen auch prima ins Geschehen mit einbinden, aber wenn ich den Bismarckturm fotografieren will, dann will ich den Turm fotografieren und keine Familien mit Kinderwagen.

Vielleicht ändere ich ja meine Sichtweise nochmal…wer weiß! 😛 Obwohl sich das mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch irgendwie erledigt hat. Diese Verordnung besagt, dass man keine Menschen mehr auf Veranstaltungen oder auf der Straße etc. fotografieren darf (ums mal ganz kurz zu fassen). Was das für die Fotografie bedeutet, kann man wohl jetzt noch nicht abschätzen und ich warte auch erstmal ab, bevor ich in Panik verfalle. Ich fotografiere ja eigentlich sowieso nicht gerne Menschen. 😀

Viele Grüße,
Rebecca

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Mit der GoPro im Schloßpark

Hallo und guten Tag,

ich hatte neulich ja schon angekündigt, dass ich für meine GoPro neues Equipment geholt habe und das eifrig am Testen bin.
Dafür war ich auch neulich im Schloßpark in Weitmar und habe dort bei schönstem Sonnenschein eine kleine Erkundungstour gemacht. Natürlich habe ich auch den Karma Grip ausprobiert und kann schon vorab sagen, dass ich damit ziemlich gut zufrieden bin. Sicherlich muss ich an der Handhabung noch etwas feilen, aber von den Resultaten bin ich ganz angetan. Das Video schneide ich die Tage und freue mich, wenn die Videos dann nicht mehr ganz so ruckeln.

Mit der GoPro kann man aber ja nicht nur filmen, sondern auch fotografieren. Wenn ich ehrlich bin, traute ich diesem kleinen Däumling keine hohe Qualität zu. Wenn man das Fotografieren mit guten Spiegelreflexkameras gewohnt ist, dann muss man bei den Fotos natürlich schon ein paar Abstriche machen. Dennoch bin ich mit der Qualität ganz zufrieden. Zumindest bei Sonnenschein hat das kleine Ding eine beachtliche Leistung gezeigt.

Guckt selbst:

Gerade auch beim 1. Bild in der Ruine ist der Superview-Modus praktisch. Hier hätte ich mit dem 24-70er-Objektiv nicht so ein Ergebnis erzielt.

Ich denke, dass ich mit der GoPro nun öfters auch mal fotografieren werde…obschon ich natürlich die Qualität der Spiegelrefelx nicht missen möchte. Für einen kleinen Ausflug ohne viel Geschleppe ist es aber eine coole Sache.

Grüße und ein super Wochenende,

Rebecca

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Technik-Krams

Ich grüße euch,

heute gibt es mal einen anderen Post von mir, nämlich ein bisschen Technik-Krams. Ich habe ein paar Fragen bekommen, mit welchen Geräten ich meine Videos mache und das greife ich nun einfach mal auf.

Ich filme mit meiner Canon 5D Mk III und der GoPro Hero 5 Black. Beide Kameras haben ihre Vor- und Nachteile. Die Canon ist natürlich ziemlich gut in der Qualität. Meistens erkennt man sofort, dass es mit der Canon gefilmt wurde, da die Qualität der GoPro da einfach nicht rankommt. Allerdings gab es jetzt einige Updates bei den GoPros und ich muss nochmal etwas mehr testen, wie sich die Qualität verbessert hat.
Großer Nachteil der Canon ist allerdings das hohe Gewicht von 2,7kg (mit Objektiv). Da kann man nicht lange filmen, ohne, dass man lange Arme bekommt. 🙁
Hier trumpft die GoPro dann natürlich auf, da man diese mal eben mitnimmt und durchs Gebälg rennen kann.
Auch beim Filmen direkt am Wasser hat die GoPro die Nase vorn, denn -wenn ich ehrlich bin- halte ich meine Canon im Wert von mehreren tausend Euro nicht gerne über die Ruhr, da nehme ich lieber die GoPro. Falls diese mir aus der Hand fällt und untergeht, wärs natürlich sehr ärgerlich, aber zumindest ist dann kein Kleinwagen weg. 😛 haha

Aber was an beiden Kameras einfach doof ist und mir bisher nicht gut gefällt ist, dass es bei Schwenks und beim Gehen immer sehr wackelt. Ich versuche natürlich sehr ruhig zu filmen, aber aus der Hand ist das gar nicht so einfach. Ein Stativ ist mir zu sperrig und undhandlich.
Ich habe mir also nun den GoPro Karma Grip (ein kleines Handstativ mit Stabilisator) für die GoPro gekauft. Ich hatte auch überlegt so ein Stativ für die Canon zu kaufen, aber das Gewicht würde zusammen dann ca. 5 kg sein, das man die ganze Zeit mit nur einer Hand halten müsste und das wäre mir für längeres Filmen zu schwer.

Ich bin echt gespannt, wie sich die Qualität der Videos nun verbessert und kanns kaum erwarten rauszugehen und es zu testen.
Das nächste Video ist dann mit Stativ… yeah!

Bis dahin,

Rebecca

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Das Bochumer Wortschätzchen

Ja hallo auch,

das Bochumer Wortschätzchen ist mit Sicherheit DAS Nachschlagewerk für den Bochumer oder den, der er werden will.
Ich habe dieses Buch von meinem damaligen Freund (in Bochum wohnend) geschenkt bekommen, als ich noch in Osnabrück gewohnt habe. Die Kommunikation ging da anfangs nicht ohne Probleme ab. Alleine schon die Frage „Wo ist denn hier der Boiler?“ stellte mich vor Probleme. Ja herrje…ein Boiler war für mich bis dahin lediglich ein Ding, was über der Spüle hängt und heißes Wasser machen kann. 😀
Aber dank des Bochumer Wortschätzchens konnte ich fortan auch zusehends einfacher mit den Bochumern ins Gespräch kommen. Kurz vor meinem Umzug nach Bochum erzählte mir der damalige Freund, dass er den ganzen Tag mit seinen Freunden am Pölen war. ÄÄhm… was hat er gemacht? Einfach schnell – während des Gesprächs – ins Buch geguckt und schon wusste ich, dass er Fußball gespielt hat. Ja klar… pölen halt…weiß doch jeder! 😀

Jetzt wohne ich schon elf-einhalb Jahre in Bochum und die Kommunikation mit den Bochumern klappt doch recht flüssig. Ich habe wirklich versucht mich einzugliedern und als eine Ur-Bochumerin neulich meinte, dass ich mich gut gemacht habe und mich nun Bochumerin nennen darf, war ich überglücklich… haha

Als ich gerade das Bochumer Wortschätzchen wieder zur Hand nahm, um für diesen kleinen Artikel nochmal drin zu blättern, fiel mir auf, dass die Seiten des Buches schon ganz geblich und alt sind. Irgendwie macht mich das nostalgisch und froh zu gleich, denn die Zeit in der die Blätter sich gelblich verfärbten, habe ich mich hier eingelebt und MEINE Lieblingsstadt gefunden.

Darauf kann man sich ruhig mal einen kredenzen! (Steht so im Wortschätzchen!) 😀

Das Bochumer Wortschätzchen werde ich mir nochmal komplett durchlesen, denn dort findet man immer wieder neue Ausdrücke, die man sicher auch nach 50 Jahren Bochum noch nicht alle kennt. Wer das Buch noch nicht im Schrank hat, sollte es sich unbedingt zulegen, denn die lustigen Erklärungen und Beispielsätze sind unglaublich kurzweilig und sehr nah an der Realität. Die Erklärungen werden auch mit zahlreichen Zeichnungen von Johannes Habig aufgeheitert. Mein Favorit ist wohl das Schinkenetui… tja… die Bedeutung musste ich auch gerade nochmal nachschlagen – aber dafür habe ich ja das Buch immer griffbereit! 😉

Ich befürchte, dass man das Buch -in der 7. und auch letzten Auflage von 2009 – nicht mehr in der Mayerschen Buchhandlung kaufen kann. Das wäre wirklich jammerschade! 🙁

Josef Fellsches und Rainer Küster
Verlag Mayersche Buchhandlung

Einen schönen Abend noch… gleich isses schon wieder Zeit fürs Schinkenetui! 😀

Rebecca

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Buch: Bochum Historisch

Hallo ihr,

bei dem tollen Wetter habe ich nicht nur viel fotografiert und gefilmt, sondern auch gelesen.
Meine aktuelle Lektüre ist „Bochum Historisch – Orte und Originale der Stadtgeschichte“ von Jürgen Boebers-Süßmann. Dieses Büchlein ist reichlich mit alten Bildern aus Bochum bebildert und man bekommt viele Informationen über die gestrige Stadt.
Ich bin ja noch nicht so alt, so dass ich diese Zeiten nicht erlebt habe, aber in den Geschichten erfährt man viel Wissenswertes über den Schwanenmarkt, das Stadtbad, die Brückstraße, Kap Kaminski oder die Westfalenbank. Ich interessiere mich sehr stark für die Bochumer Geschichte und vieles habe ich auch vorher schon gewusst, aber einige Punkte waren auch mir neu.
Alleine schon für die Bilder lohnt sich der Kauf dieses Buches, denn es versetzt einen ein paar Jahrzehnte zurück. Manchmal finde ich schade, dass ich nicht schon vor dem Krieg im „alten Bochum“ gelebt habe… aber auch 2017 ist Bochum super.

Bochum Historisch
Jürgen Boebers-Süßmann
Klartext Verlag
12,95 €

Bis zum nächsten Mal,
Rebecca

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Ich vermisse Dich, Katze!

katze_im_hof

Hallo Katze,

ich habe Dich lange nicht mehr gesehen. Letzten Sommer hast Du mir immer aus dem gegenüberliegenden Nachbarhaus zugesehen. Wenn ich abends am Fenster stand und die letzten Sonnenstrahlen genoss, hast Du mich manchmal beobachtet. Oder wenn ich meine Bettdecke ausgeschüttelt habe, hast Du Dich manchmal erschrocken und bist von der Fensterbank gehüpft.
Soll ich Dir was sagen? Auch ich habe Dich manchmal beobachtet. Besonders lustig fand ich es, wenn Du Dich über die Tauben aufgeregt hast, die genau über Dir auf dem Flachdach trappelten. Du hattest dann einen richtig ärgerlichen Gesichtsausdruck und ich musste lachen.

Wahrscheinlich bist Du umgezogen… ich habe mich schon oft gefragt, wo Du wohl bist, denn am Fenster habe ich Dich nie wieder gesehen.

Dein Bild hängt übrigens als riesen Leinwand bei mir an der Wand, so bleibst Du mir immer in Erinnerung!

Ich vermisse Dich!

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